Ihre Markenidentität und warum Sie nicht „everybody’s Darling“ sein können.

Erfahren Sie wie wichtig es ist, Ihrer Marke eine Stimme und ein Gesicht zu geben.

Ein neues Logo ist das Erste, was auffällt, wenn Marken sich neu erfinden. Doch hinter einem solchen Redesign steckt weitaus mehr, als das alte Corporate Design zu entstauben. Erfahren Sie, was die wichtigsten Bausteine erfolgreicher Marken sind.

Die Markenidentität als Fundament erfolgreicher Marken

Für eine erfolgreiche Markenführung sind zwei Dinge unerlässlich: eine durchdachte Markenpositionierung und eine authentische Markenidentität. Sie bilden das Fundament jeder zielführenden Markenstrategie. Die Markenidentität ist dabei der erste Schritt der Markenbildung. Sie ist das Selbstbild, das Sie als Unternehmen von Ihrer Marke haben. Dieses Selbstbild ist einer der Grundpfeiler im Aufbau erfolgreicher Marken. Es ist nicht das Gleiche wie das Markenimage, also das Bild, das Kund/innen oder potenzielle Kund/innen von Ihrer Marke haben.

Geschafft hat es ein Unternehmen, dessen Marke(n) in den Augen seiner Zielgruppe als einzigartig begehrlich angesehen wird (werden). Dies geschieht, wenn Kund/innen nicht nur der rationale Nutzen der angebotenen Produkte oder Leistungen bewusst ist, sondern auch eine emotionale Bindung zur Marke aufgebaut wurde. Erfolgreiche Markenidentitäten bauen also sowohl auf ein emotionales als auch ein sachliches Leistungsversprechen auf.

Die Selbstanalyse

Im Agenturalltag geschieht es nicht selten, dass ein Unternehmen ein Logo beauftragt, ohne sich mit der eigenen Markenidentität auseinandergesetzt zu haben. Warum macht dieser Ansatz nur bedingt Sinn? Ein Logo ist nur eine einzelne Komponente Ihrer Markenidentität. Auch beim Redesign eines Logos, das vielleicht mittlerweile als altmodisch betrachtet wird, ist es sinnvoll, den Rest Ihrer Markenidentität von Neuem unter die Lupe zu nehmen. Ist sie noch dem Zeitgeist entsprechend? Unsere Gesellschaft unterliegt schließlich großen Veränderungen. Es ist also wichtig, zu erkennen, dass Marken und Markenidentitäten niemals statisch sind. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, ist das Verständnis, wie man auf dem Markt wahrgenommen wird, unerlässlich.

Bevor es also zum Logodesign oder Logo-Redesign geht, müssen die anderen Komponenten Ihrer Markenidentität beleuchtet werden. Eine Selbstanalyse hilft, Ihre Markenidentität erfolgreich zu definieren. Anders als das Markenimage, also das Bild, das andere von Ihrer Marke haben, ist die Markenidentität das Selbstbild Ihrer Marke.

Hier ist das Ziel keinesfalls „everybody’s Darling“ zu sein. Vielmehr geht es darum, dass Sie definieren, wer Sie sind, für was Sie stehen und welche Persönlichkeit Ihre Marke trägt. Damit bleiben Sie authentisch in den Augen Ihrer Zielgruppe und potenzieller Kunden – der wohl wichtigste Faktor der Kundenbindung und Neukundengewinnung.

Um das Selbstbild Ihrer Marke zu definieren, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Was ist Ihre Mission? Die Mission ist das „Warum“, das Unternehmen antreibt und einer der wichtigsten Bausteine der Markenidentität.
  • Welche Werte und Überzeugungen stehen für Ihr Unternehmen?
  • Was machen Sie besser als Ihre Konkurrenz und was genau ist Ihr Markennutzen?
  • Welche „Persönlichkeit“ hat Ihr Unternehmen?
  • Wie kommuniziert Ihr Unternehmen, was ist Ihre Markenstimme und Tonalität?

Markendesign

Nachdem Sie die Analysen durchgeführt und ein fest definiertes Selbstbild Ihrer Marke kreiert haben, ist Ihre Marke bereit, Gestalt anzunehmen. Ihr Corporate Design bestimmt, wie Ihre Marke neben den Botschaften, Themen, Produkten und Services wahrgenommen wird, und bildet damit einen besonders wichtigen Teil Ihres Markenimages. Hier spielt der Wiedererkennungswert eine große Rolle.

Markenpositionierung

Nun steht bereits das Fundament Ihrer Marke und Sie können die nächste wichtige Etappe eines erfolgreichen Markenaufbaus in Angriff nehmen: die Marktpositionierung. Sie verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie die Definierung Ihrer Markenidentität. Eine gute Markenpositionierung ist nicht nur essenziell für die Neukundengewinnung, sondern auch die Kundenbindung und Markentreue.

Um Ihre Markenpositionierung zu definieren, sollten sich zu Beginn folgende Fragen stellen:

  • Wofür genau steht Ihre Marke und was kann und soll der Kunde oder die Kundin davon erwarten?
  • Wo genau liegt die Abgrenzung zu Ihrer Konkurrenz?
  • Was genau ist Ihr Ziel? Ein Beispiel dafür wäre: Möchten Sie als Luxusmarke angesehen werden oder eher im Discounter-Umfeld angesiedelt sein?
  • Was genau motiviert Kund/innen dazu, Ihre Produkte zu kaufen?
  • Welchen Nutzen bieten Sie potenziellen Kund/innen?

Wie bereits erwähnt, ist es nicht möglich, es allen Recht machen zu wollen oder auf vielen Hochzeiten zu tanzen. So werden Sie auf lange Sicht als austauschbar angesehen. Mit einer konkreten Markenpositionierung können Sie das verhindern.

Die SWOT-Analyse ist eines der Tools, die Ihnen helfen können

Mit der SWOT-Analyse decken Sie Stärken und Schwächen schnell auf, können sich einfacher im Marktgeschehen positionieren und so von Ihrer Konkurrenz abgrenzen.

Das Akronym SWOT steht für:

  • Strengths (Stärken)
  • Weaknesses (Schwächen)
  • Opportunities (Chancen)
  • und Threats (Risiken)

Die SWOT-Analyse hilft Ihnen, nicht nur Ihre eigenen Stärken und Schwächen zu definieren, sondern auch die Ihrer Konkurrenz. So werden Sie nicht nur deutlicher sehen, welche Wettbewerber/innen ein echtes Risiko darstellen, sondern damit auch neue Chancen im Markt entdecken und besser nutzen können. Die SWOT-Analyse ist ein starkes Tool für Ihre Markenpositionierung).

Zu UNICORN

Wir sind Strategen, Berater und Designer. Wir sind Gestalter, Texter, Filmemacher, Blogger und Programmierer. Wir nutzen die Kraft starker Marken, um Menschen und Unternehmen dabei zu helfen, besser zu werden. Starke Marken sind wertvoll; sie sorgen für nachhaltiges Wachstum, fördern die Innovationskultur und stärken den Zusammenhalt. Wir entwickeln starke Marken mit unseren „6 EFFEKTIVEN SCHRITTEN ZUR STARKEN MARKE“.